2010-10-22

Glaubwürdigkeit und das Web 2.0

How to Build Credibility on the Web beschreibt, wie man sich im Web ausdrücken sollte, um zum einen glaubhaft zu klingen und zum anderen aber auch aus der Masse des Contents im Web hervorzustechen. Hierbei ist es natürlich wichtig, das Interesse derjenigen auch zu halten, wenn man das Interesse einmal wecken konnte.

Viele Dinge, die in dem Artikel aufgeführt werden, halte ich für selbstverständlich, so dass ich hier nicht näher darauf eingehe - zum Beispiel sollte man immer ehrlich sein -, aber besonders erwähnenswert finde ich folgende zwei Punkte. Den ersten 'Profil', weil ich dabei immer etwas träge bin (wie man auch an meinem Profil erkennen kann). Den zweiten 'Netzwerke bilden', weil es hierbei in meinen Augen nicht einfach nur darum geht, alle die man kennt in seinem sozialen Netzwerk als Freund hinzuzufügen, sondern langfristig mit völlig neuen Leuten in Kontakt zu kommen, die sich mit den gleichen Dingen beschäftigen, wie man selbst.

Profil: Die "Über mich"-Seiten sollten gut ausgefüllt sein, wobei man nicht nur kurz seine Stadt angeben sollte, sondern auch Gründe, warum andere einem zu den Themen, über die man spricht, zuhören sollten.

Netzwerke bilden: Baue ein Netzwerk mit Leuten, denen du im Netz vertraust und die im selben Umfeld tätig sind.

2010-10-21

Online-Marketing Buzzwords

Um bei Gesprächen mit unserer Marketung-Abteilung auch mal zu wissen, wovon die so reden ;-) habe ich ein Buch über Online-Marketing gelesen.

In diesem ersten Teil liste ich alle Buzzwords auf, die mir in dem Buch über den Weg gelaufen sind. In einem zweiten Beitrag werde ich dann Stichworte zu einigen der Themenbereiche veröffentlichen.

Hier sind die Buzzwords, die man täglich so braucht:
  • Affililate-Marketung: Ein 'Advertiser/Merchant' schaltet Werbung auf der Website eines 'Affilialte/Publisher' und bezahlt diesem eine erfolgsabhängige Provision
  • Closed-Loop Opt-In: Rechtliche Absicherung beim Versenden von Newslettern. Empfänger muss neben der Zustimmung auf einer Webseite auch noch eine Email bestätigen. Erst dann werden ihm Newsletter und Werbemails geschickt.
  • Conversion Tracking: Misst die Effektivität, mit der Website-Besucher zu einer bestimmten Aktion, zB. einer Bestellung, gelenkt werden.
  • Empfehlungsmarketing: Kunden werben Kunden, bzw. Freunde werben Freunde.
  • Keyword-Advertising: Textanzeigen auf '->SERP', zB. mit Google AdWords
  • Keyword-Density: Dichte, mit der ein Schlüsselwort auf einer Webseite vorkommt.
  • OffSite-Optimierung: Verbesserung des '->Page Ranks' durch Maßnahmen außerhalb der eigenen Website, zB. durch Backlinks.
  • OnSite-Optimierung: Verbesserung des '->Page Ranks' durch Maßnahmen auf der eigenen Website
  • Organische Suchergebnisse: reine Ergebnisliste einer Suchmaschinen-Suche ohne jegliches '->Keyword-Advertising'
  • Page Rank: Ergebnisse einer Suchmaschinen-Suche sind eine geordnete Liste. Die Ordnung ergibt sich aus dem PageRank-Algorithmus. (nach Larry Page)
  • ROI (Return on Investment) - Kapitalrendite: Wie hoch ist die Rendite gemessen am eingesetzten Kapital?
  • SEO (Search Engine Optimization) - Suchmaschinenoptimierung: Verbesserung des '-> Page Ranks' durch '->Offsite-' und '->Onsite-Optimierung'
EDIT: In einem weiteren Post gehe ich auf meine Online-Marketing Notizen ein.

Neuer RSS Feed

Meine neue RSS-Feed-Adresse ist: http://feeds.feedburner.com/janp

2010-10-05

Design for Mobile: What Gestures do People Use?

Luke Wroblewski schreibt in seinem Blog Ideation + Design immer Kurzfassungen von Vorträgen, an denen er teilnimmt.
Relativ aktuell ist eine Stichpunktesammlung 'What Gestures do People Use?' vom Vortrag von Dan Mauney von der 'Design for Mobile'-Konferenz in Chicago IL.

Es geht hierbei um eine Untersuchung, welche Gestiken Nutzer bei mobilen Endgeräten verwenden. Die Versuchspersonen wurden beauftragt, verschiedene Operationen durchzuführen und hierbei beobachtet.

Besonders erwähnenswert finde ich folgende drei Punkte:


  • Viele Nutzer haben die gefragten Operationen in einem Menü gesucht, obwohl sie gebeten wurden, die Operationen durch Gestiken auszuführen.
  • Die Wischgestik ('swipe') wurde für diverse Operationen verwendet (löschen, multi-select, ausschneiden, scrolling). Es ist also fraglich, ob man beim Entwerfen einer mobilen Benutzerschnittstelle dieser Gestik eine eindeutige Funktion zuweisen kann.
  • Wenn User nicht genau wussten, wie sie eine Funktion erreichen können, haben sie ein Symbol (zum Beispiel ein Fragezeichen für Hilfe) auf den Screen gemalt. Gute Idee - ich glaube, dass ich da nicht drauf gekommen wäre.

2010-10-04

Tapestry5 in Eclipse

Seit einiger Zeit entwickle ich Tapestry 5 in Eclipse und es ist an der Zeit nach guten Plugins zur Unterstützung zu schauen. Bisher hat es nicht viel gegeben, aber heute starte ich eine neue Recherche.

Basis-Setup:
Borut Bolčina schreibt einen Blog über Tapestry 5. Dort hat er sehr ausführlich beschrieben, wie man das Basis-Setup seiner Entwicklungsumgebung macht.
Dort ist auch die Einrichtung von Eclipse Tidy beschrieben. Eclipse Tidy ist super, um HTML-Dateien zu formatieren, aber mit Tapestry gibt es das Problem, dass man ständig neue Komponenten entwickelt und diese mit t:myComponent in den TMLs referenziert. Jede neue Komponente muss man dann in den Eclipse Tiny-Einstellungen hinzufügen. Das kann - insbesondere bei vielen Entwicklern an einem Projekt - sehr nervig werden. Andererseits: Wenn man es gleich von vornherein durchzieht geht es vielleicht.

Code-Completion:
Einen immensen Umfang an Code-Templates findet man im Tapestry Wiki: Tapestry5HowToEclipseCodeTemplates

Im Wiki findet man auch einen Beitrag über Code-Completion in TMLs. Das ist großartig!

Pugins:
Nun aber endlich zu den Plugins. Bisher habe ich loom-t5 von Chris Scheid und tapestry4e von Juan M. Salamanca gekannt und dabei wird es leider auch bleiben, da ich keine weiteren Plugins gefunden habe. In wie weit sich diese Plugins lohnen, schreibe ich im kommenden Blogpost.


Fazit:
Auch wenn ich leider keine neuen Plugins gefunden habe, welches mir eine Verbindung zwischen den TMLs und den Java-Klassen schafft - so dass zum Beispiel die in einer Klasse eingebundenen Komponenten, Properties, etc. im TML mit Code-Completion verfügbar sind: Es lohnt sich immer mal zu schauen, was es Neues gibt.