2016-01-08

Ist eine generelle Skepsis gegenüber Technik zeitgemäß?

Zum Paradox von Menschen und Technik

„Ich möchte von Menschen gepflegt werden und nicht von irgendeiner Technik“, höre ich immer wieder bei meiner Tätigkeit in der Forschung. Aber geht es denn darum? Widersprechen sich denn Zuwendung und Technik überhaupt? Technik generell ermöglicht uns ja auch viel Positives. Wie segensreich für alle Menschen sind z.B. Telefone. Sie sind doch heute nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken und bedeuten viel - auch für das soziale Miteinander. Niemand spricht hierbei von der „schrecklichen Technik“.

Eine gut durchdachte und den Menschen in den Mittelpunkt stellende Technik kann einen ähnlichen Stellenwert für das Leben und die Versorgung im Alter gewinnen, wie diese inzwischen ganz normale, Menschen verbindende und oft auch Menschen rettende Funktion des Telefons. Doch dafür muss sich, trotz aller positiven Einschätzungen auf allen Seiten, noch einiges verändern. Technik in der häuslichen Versorgung darf nicht als fremdbestimmt und fremdartig wahrgenommen werden. Die Technik muss sich an den Bewohner anpassen und sich diesem unterordnen. Sie muss unterstützend wirken. In den richtigen Momenten darf sie gerne auch aktivierend sein – sofern dies für den Nutzer akzeptabel ist. 

Assistenzsysteme in Fahrzeugen, wie ABS und Airbags, möchte sicherlich keiner mehr missen. In ein paar Jahren auch keiner mehr das automatische Abbremsen um Auffahrunfälle zu vermeiden. Was brauche ich im Alltag an Sicherheit? Was bedeutet es eigentlich für mich, wenn ich dies und das häufiger mal vergesse? Ist es der Wohnungsschlüssel, das Bügeleisen oder die nicht ausgeschaltete Herdplatte? Meistens geht es ja noch mal gut... 



2015-05-20

Smarthome ready: Wie bereite ich eine Wohnung auf den späteren Einsatz von Smarthome-Komponenten vor?

Im Rahmen meines Projektes Vernetztes Wohnen im Quartier werde ich häufig gefragt, wie man eine Wohnung bei Bau oder Sanierung sinnvoll vorbereiten kann, um den späteren Einsatz von Smarthome-Komponenten problemlos zu ermöglichen. Daher möchte ich hier den aktuellen Stand meiner Empfehlung auflisten, wobei zu beachten ist, dass diese Auflistung noch nicht abschließend ist - Diskussion und Anregungen sind also sehr willkommen.


Ausgangslage


Eine komplette Smarthome-Ausstattung ist derzeit noch relativ teuer und bringt auch noch weitere Probleme mit sich. Komplettlösung sind z.B. sehr komplex und damit schwierig zu steuern und widerspruchsfrei zu konfigurieren (siehe Evaluationsbericht Stand Jan. '15: Erweiterte Evaluationsergebnisse S.2ff).

Während aufsteckbare Funklösungen nur einzelne Bedarfsaspekte abdecken können, ist eine komplexe, kabelgebundene Vernetzung im Bestand durch die derzeitigen elektrotechnischen Gegebenheiten nur sehr schwierig bis unmöglich. Der Elektroinfrastruktur wurde bisher ein zu geringer Stellenwert beigemessen.

Um eine zukunftssichere Smarthome-Ausstattung mit einem beliebigen System bzw. Standard zu ermöglichen, muss eine sinnvolle und strukturierte Verkabelung geplant und umgesetzt werden.


Smarthome ready 


Wohnungen sollten mit einer Art "Smarthome ready"-Plakette versehen werden. Diese "Plakette" gilt es noch zu erarbeiten. Ein wesentlicher Schritt ist eine zukunftssichere Kabel-Infrastruktur. Zu dieser gehören u.a.:

  • Tiefe Schalterdosen, um intelligente Schalter nachrüsten zu können
  • Freie Fächer für spätere Gerätedosen, z.B. auch für die Funknachrüstung
  • Schaltschränke groß genug planen
  • Sicherungen auf spätere Nutzung auslegen
  • Alle vorhandenen und später denkbaren Sensoren und Aktoren sternförmig mit KAT-7 Kabeln ausstatten und an die Verteilerklemmen anschließen (siehe z.B. auch Planung der Verkabelung). Z.B. sollte auch die gesamte Lichtsteuerung zentral in die Verteilung gelegt werden und womöglich wollen Waschmaschine, Herd und Kaffeemaschine später auch einmal vernetzt werden. Das Jahr 2020 fällt hier derzeit immer wieder als der Durchbruch der Vernetzung - optimistisch gerechnet. (Z.B. bei Studien von Bosch oder Gartner's Hype Cycle for Emerging Technologies.) Bei letzterem ist zwar von 2020-2025 die Rede, aber auch innerhalb von 10 Jahren sind nach einem Bau oder Sanierung keine grundlegenden Anpassungen wünschenswert.
  • Strom für spätere Motoren an Fenstern, Türen, absenkbaren Schränken, höhenverstellbaren Waschbecken, beheizten Toilettendeckeln, etc. vorsehen
  • VDE-Richtlinien sollten ohne Anpassungen eingehalten werden können

Individuelle Nachbesserungen verhindern


„Alles was mit ‚Leitungen, Verteilern und Kontakten’ zu tun hat, sollte in den Wohnungen vorbereitet und auch elektrotechnisch abgenommen sein. Darauf lässt sich dann die smarte Elektrotechnik, das Smart Home mit seinen Sensoren und Aktoren, nach Wunsch und Notwendigkeit des Bewohners gut aufsetzen“, so Reinhard Heymann, Projektpartner und Geschäftsführer der Q-Data Service GmbH, der maßgeblich zu der Zusammenstellung dieser Auflistung beigetragen hat.


Fazit


Eine sinnvolle Smarthome-Vorbereitung von Wohnungen bei Bau und Sanierung kostet nicht viel und ermöglicht es später, beliebige Systeme je nach individuellem Bedarf und Wunsch anzudocken. Aufwendige, spätere Anpassungen sind in der Regel deutlich teuerer. Die gegebene "Smarthome ready" Checkliste befindet sich noch in Aufbau und Diskussion, ist aber ein sinnvoller Schritt für den technisch nachhaltigen Wohnungsbau.



2015-03-05

Selbstbestimmt und Sicher Dank Technik


Unsere Musterwohnung in Hamburg Uhlenhorst zeigt, wie ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt und sicher in den eigenen Vier Wänden wohnen können.

Möchten Sie einmal sehen, welche Unterstützung die Technik im Alltag bereits heute leisten kann? Wir suchen Testpersonen, die einige Nächte in der Wohnung verbringen wollen. Bitte melden Sie sich bei Interesse.

Das Projekt „Vernetztes Wohnen im Quartier“ beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie der Einsatz von Technik zur Hausautomatisierung den Alltag älterer Menschen unterstützen kann. Beim Einsatz dieser Smarthome-Technik ist es uns sehr wichtig, dass sich ein funktionierendes Lösungskonzept nicht nur an ältere Menschen richten darf, sondern dass auch Komfortfunktionen für die jüngeren Semester unterstützt werden müssen. Darüber hinaus haben wir ein Konzept zur Nachbarschafts-Vernetzung und zur Einbindung lokaler Dienstleister entwickelt. Dies sind weitere notwendige Bausteine für ein funktionierendes Leben im Quartier.

In dem von der EU und der Stadt Hamburg (BGV) geförderten Projekt haben wir eine Musterwohnung in Hamburg Uhlenhorst eingerichtet, in der insbesondere die technischen Hilfen für das Wohnen im Alter erprobt werden können. Nun suchen wir Kandidaten zum Testen. Der Aufenthalt ist selbstverständlich kostenfrei.

Bevorzugt suchen wir Personen, die eine längere Zeit (ab 5 Tage) in der Wohnung verbringen möchten oder Personen denen eine Unterstützung heute schon wichtig ist. Aber auch allen anderen Interessierten jeden Alters steht die Wohnung zur Besichtigung oder zum Testen offen.

Melden Sie sich bei Interesse bitte über das Kontaktformular:
http://www.vernetztes-wohnen-hh.de/index.php?id=51

Oder schauen Sie sich zunächst einen kleinen Film über die Wohnung an:

Und hier noch ein paar Stimmen unserer bisherigen Probewohner:





2014-10-14

Bevormunde nie deine Nutzer

In der vergangenen Ausgabe der Heise-Zeitschrift "Technology Review" wird ein Zitat von mir wie folgt verwendet (S. 79). Es bezieht sich auf die Evaluation unserer Smarthome-Musterwohnung
"[...] Umgekehrt kam „jede Form der Bevormundung durch Technik schlecht an“. Auf wenig Gegenliebe stieß beispielsweise ein Vorhang, der sich nur elektronisch, aber nicht von Hand öffnen ließ."
Anfang letzter Woche hat Deutschlandradio Kultur den Radiobeitrag "Wenn der Mitbewohner Technik heißt" ausgestrahlt. Der Beitrag begleitete unsere technisch unerfahrenste Test-Bewohnerin während der Evaluation unserer Musterwohnung und zeigt eindeutig wie wichtig es ist, dass Technik nicht bevormunden darf, bzw. das neue Möglichkeiten bekannter Komponenten auch wie gewohnt benutzbar sein müssen. Bei den Gardinen/Vorhängen war eine manuelle Bedienung leider nicht realisierbar und genau das war ein Grund, warum bei dieser Probandin die Stimmung kippte und sie sich „gegen das System als Ganzes" entschieden hat.

Aus Evaluationssicht hat diese Bewohnerin - auch wenn die Lösung für sie nicht in Frage kommt - sehr wertvolle Erkenntnisse geliefert.

Mehr zum Projekt "Vernetztes Wohnen im Quartier" und der Evaluation auf der Projekt-Website.

Zum Thema Demenz: Frau Marquard hat ihre Erfahrungen mit der Demenz ihres Mannes in einem Buch festgehalten, welches vor kurzem erschienen ist. Es liest sich, anekdotisch, sehr gut.

Das Vorhaben „Vernetztes Wohnen im Quartier – zukunftsfähige Versorgung älterer Menschen in Hamburg“ wird gefördert von der Europäischen Union Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung Investition in Ihre Zukunft und der Freien und Hansestadt Hamburg (Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz). 

2014-09-17

Smarte Neue Welt

Das Buch Smarte neue Welt - Digitale Technik und die Freiheit des Menschen von Evgeny Morozov gibt Inspirationen, falls du dir Gedanken über die folgenden Dinge machst:

Ich bin ein Freund der Technik! Bereits heute ist so viel möglich und ich freue mich um so mehr auf die Zukunft, die noch so viel bringen wird. Ich freue mich auch, dass ich diese Zukunft aktiv mitgestalten kann. Eleanor Roosevelt sagte einmal:
"The world of the future is in our making. Tomorrow is now."
Zumindest behauptet das die Wikiquote-Community. Lohnt es sich, diese Quelle zu hinterfragen? Sollte es nicht stimmen, hätte ja längst die Weisheit der Vielen diesen Fehler korrigiert. Ob das immer funktioniert ist in diesem Artikel nicht die Frage, sondern: Wie ist es, wenn die IT einen an die Hand nimmt und uns durch intelligente Navigationssysteme sogar bescheid sagt, wann wir aufbrechen sollten oder automatisch generierte Trainingspläne (kommt sicher bald) uns das Optimum für unsere Gesundheit rausholen.

Evgeny Morozov beleuchtet u.a. folgende Aspekte:
  • Die smarte Technik führt zu ständiger Überwachung und Verödung des gesunden Menschenverstandes
  • Transparenz führt zu Selbstzensur und Rauschen. Wichtige Entscheidungen werden im Hinterzimmer getroffen.
  • Problem der Piratenpartei: Direkte Demokratie ist nicht möglich, da detaillierte Expertise fehlt [Anm.: Mal anders herum gefragt: Wenn die Bürger nicht Expertise genug haben, um direkt zu entscheiden, haben sie dann Expertise genug zu entscheiden, wer die richtigen Vertreter für sie sind?]
  • Individuelle Suchergebnisse sind von außen beeinflussbar und orientieren sich somit an Firmeninteressen
  • Big Data Analysen verhindern Verbrechen bevor sie entstehen! ZB. kann man Streitgeräusche/-gespräche erkennen, die üblicherweise einer Schießerei vorausgehen. 
  • Diese Techniken verhindern jedoch auch zivilen Ungehorsam, die in der Geschichte immer mal wieder Anlass zu Verbesserungen der Gesellschaft waren.
Ich kann mir die Frage nicht beantworten, ob es - Bsp. ziviler Ungehorsam - dort nicht jeweils eh an der Zeit war und etwaige Aufstände sich auch so entwickelt hätten - es nur jeweils einen Anlass brauchte. Könnte man durch die Technik jeden möglichen Anlass unterbinden? Ich bin mir nicht sicher und muss hierzu noch mal einen Experten befragen (und vielleicht mal wieder Minority Report schauen. Da geht es doch um so einen Fall, oder. Ist der irgendwo im legalen Online-Streaming verfügbar? Ich habe ihn nicht gefunden - Zufall? ;-)

Ich bleibe nach dieser Lektüre auch weiterhin ein Freund der gegenwärtigen Technik und freue mich auch weiterhin auf die Zukunft. Wie immer finde ich jedoch, dass dies wichtige Fragen sind, mit denen auseinanderzusetzen sich lohnt.


2014-08-31

Hacker School beim Webmontag: Y Become Involved?

Prolog (The "Why?"): We Are All On This Island Together

Beim vergangen Webmontag am 25.8. in der Medienschule Hamburg hat sich die Hacker School vorgestellt.

Kurzfassung: IT-Professionals inspirieren Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit, sich mit IT-Themen zu beschäftigen.

Das erste mal habe ich im Frühjahr davon erfahren, als Allan auf einem Community-Treffen in Hamburg darauf aufmerksam gemacht hat, dass sich erstaunlicher Weise durch das ehrenvolle Engagement der Hamburger IT-Szene bereits sehr viele interessante und vielfältige Classes (Kurse) bilden konnten, diese bis zum dortigen Zeitpunkt aber noch kaum von Kids besetzt waren. Ein Marketing-Problem? Vielleicht ein gutes Zeichen, dass die Schulen noch heute riesenseifenblasenartig die Reichweiten des Marketings von außerhalb bremsen - geschützt vor der Außenwelt des bösen Konsums...; „gut“ natürlich nur aus der einen Blickrichtung.
 
Nun aber zum Thema: Was habe ich am Montag gelernt?

Vielerorts gibt es ja die Diskussion, ob Informatik ein Pflichtfach in den Schulen werden sollte oder nicht. Ich, als Informatiker, bin natürlich dafür. Es muss ja nicht vom ersten Tag an Hardcore-Coding unterrichtet werden, aber es gibt in dem Bereich so viele interessante Dinge, die ich für nicht weniger wichtig halte, als das, was im Gesamten so an den Schulen unterrichtet wird. Ohne IT geht heutzutage ja quasi nichts mehr und kein(?) Bereich mehr, in dem die IT nicht angekommen ist (inkl. Kunst [Beispiel iPad] und Politik [von Guttenberg bis Wahlkampf]) (Ganz andere Geschichte, aber allen die sich die Frage stellen, ob die heutige Vernetzung, die Tatsache, dass fast alles auf IP basiert und alles "immer besser wird“, empfehle ich „Transcendence“ mit Jonny Depp und Rebecca Hall falls noch nicht gesehen. Vielleicht nicht der aller beste Film seiner Art aber mir hat er sehr gut gefallen.) Auf das alles will ich aber hier gar nicht weiter eingehen, sondern statt dessen möchte ich das Zitat des US-Bildungsministers Arne Duncan aufgreifen, das Jaana Rasmussen, Mutter von Richard, Schüler der Hacker School,, am Webmontag vorgetragen hat. Leider kann ich es im Netz nicht finden, aber es besagt in etwa:
"Wir müssen heute die Schülerinen und Schüler ausbilden, die morgen mit Technologien, die es heute noch nicht gibt,, Probleme lösen müssen, von denen wir heute noch nichts wissen."
Wenn ich da so drüber nachdenke, dann finde ich, dass neben Informatik noch ein weiteres Pflichtfach an Schulen eingeführt werden sollte: Innovation & Kreativität - kann man eventuell auch gut parallel zum Textilen Werken laufen lassen (ja, das Handwerk ist mir auch sehr wichtig!).

Johannes Mainusch, Inspirer (Teacher) bei der Hacker School, hat in seinem inspirierenden Vortrag „Y-Teach“ (hätte im Hacker School-Jargon auch gut „Y-Inspire“ heißen können) unter anderem einige TED-Talks empfohlen:

Simon Sinek in „How great leaders inspire action“ über den „Golden Circle“, "a naturally occurring pattern, grounded in the biology of human decision making, that explains why we are inspired by some people, leaders, messages and organizations over others.“
Was? Wie? Warum? ist meistens die Argumentationslinie und Simon bringt Beispiele aus Marketing (Apple), Politik (Martin Luther King) und Forschung (Brüder Wright). Einige - die Erfolgreichsten, also die, die uns wirklich inspirieren - argumentieren genau anders herum: „I have a dream“ statt „We have a problem - I have a 12-Punkte Plan“. 

Der Talk erinnerte mich auch ein wenig an die beiden Bücher „First Things First“ und „7 Habits Of Highly Effective People“ von Stephen R Covey, die ich vor kurzem gelesen habe. Gerade das erste ist ein alter Schinken aber: „First Things First provides you with a compass, because where you're headed is more important than how fast you're going."

Simons zweiter TED-Talk „Why good leaders make you feel safe" beschreibt, was echte Führungspersönlichenkeiten ausmacht: Sie schaffen ein Verhältnis, eine Umgebung des Vertrauens. Stark vereinfacht: Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben „Das würde mein Kollege und vor allem auch mein Chef auch für mich tun“, dann sind Mitarbeiter bereit, kreativ und mutig einen spitzen Job zu machen und auch über ihre bekannten Grenzen zu gehen (damit sind aber nicht hauptsächlich Überstunden, sondern die Aktivierung echten Potentials, gemeint) - stark vereinfacht, wie gesagt, aber die 10 Minuten sind bestens investierte 10 Minuten. Wäre ja Quatsch, wenn ich das hier abtippen würde.

Weitere Empfehlung: Vorträge vom deutschen Psychiater, Psychologen und Hochschullehrer Manfred Spitzer auf YouTube: https://www.youtube.com/results?search_query=Manfred+Spitzer

Also: Hacker School -> nächstes Jahr unbedingt mitmachen und alle Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 19 Jahren die man kennt dort hin zerren.

Wer nicht so lange warten will und vorher schon einen guten Beitrag unserer schönen Welt beisteuern möchte: Der 4. Creativity Jam Hamburg im November könnte für seine Teilnehmer auch sehr inspirierend werden „The 4. Creativity Jam Hamburg is a non-profit innovation event. It's the local chapter of the Global Sustainability Jam. Have fun, and design services to make a better world. // Unter Anwendung von Methodiken aus Design Thinking und Service Design erarbeitest Du im Team mit den anderen Teilnehmern in 48 Stunden nachhaltige Service-Lösungen.“ Y Become Involved?

Und noch ein Jeremyville zum Thema: Set Your Ideas Free.


PS: Ich möchte ein Ticket für die Code-Talks gewinnen. 

2014-03-13

101 ganz persönliche Notizen: Notiz 006 "Heute"

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten einen Tag zu vertun … aber keine einzige, ihn zurückzubekommen.

(Zitat "Der Termin" Kapitel 9)


2014-03-12

Stigmatisierendes AAL vs. modernster Fahrzeugtechnik

Gestern habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum der AAL-Markt noch nicht funktioniert. Wer will schon zugeben, dass er ohne technische Hilfen, die speziell für ältere Menschen entwickelt wurden, nicht mehr zurecht kommt?

Wie sieht es mit technischen Assistenzsystemen in der Automobil-Branche aus? Wer ist schon mal ein Auto gefahren, das einen erhöhten Fahrersitz hat? Aus meinem früheren VW-Bus konnte ich richtig gut aussteigen - nicht, dass ich Probleme bei meinem jetzigen Auto hätte - angenehm war es trotzdem!

Inzwischen gibt es Autos, bei denen der Fahrersitz automatisch zurückfahrt, wenn man aussteigen will. Adaptive Stoßdämpfersysteme, subjektives Geräuschverhalten, Sitzkomfort, Einparkhilfen, Licht- u. Regensensor, automatisch absenkender Außenspiegel beim Rückwärtsgang, ... Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber sind Zusatzfeature von gestern.

Dank einer Kamera erspäht der Luxusliner [Mercedes S-Klasse] Bodenwellen im Voraus. Sie ist auf Höhe des Innenspiegels positioniert und sendet ihre Daten an einen Rechner: Dieser wertet aus und gibt dem Federbein den Befehl, der Bodenwelle [auch lange] entgegenzuwirken. Das funktioniert, weil hydraulisch ansteuerbare Zylinder an den vier Federbeinen die Stahlfeder samt Dämpfer zusammendrücken oder auseinanderziehen können – und damit die Bodenwelle praktisch ausgleichen. (Quelle und weitere Details).

Warum halten sich Bauherren, die daran denken, Netzwerkkabel in Neubeuten zu verlegen, für zeitgemäß und zukunftssicher, wenn die Technik viel mehr zu bieten hat, um einem das Leben zu vereinfachen? Gerade diese Vereinfachungen, die für Bequemlichkeit und Komfort sorgen, werden dann im Laufe des Lebens zu sinnvollen, unterstützenden Hilfen.


2014-03-11

Warum funktioniert der AAL-Markt (noch) nicht?

Eine kurze Diskussion über die Sinnhaftigkeit einer Smartphone-App, mit der man seine Koffein-Aufnahme messen kann, um dann ein Gefühl dafür zu bekommen, wie dies den nächtlichen Schlaf beeinflusst, hat mir noch einmal die Bedeutung des Begriffes Nachfrage vor Augen geführt.

Wesentlich für die Nachfrage sind Bedürfnis und Bedarf.

Bedürfnis: Gefühlter Mangel und Wunsch nach Beseitigung
Bedarf: Nachfrage am Markt

Warum funktioniert der AAL-Markt nicht?
AAL meint Ambient Assisted Living (auf Deutsch "Altersgerechte Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben")

Dieser Begriff ist für den Laien nichts sagend und baut durch seinen Bezug auf Technik eine wesentliche Hürde (insbesondere bei älteren Mensen) auf.
Gerade Technik gilt als komplex und kompliziert, fehleranfällig, sozial "kalt" etc. und assoziiert damit Attribute, die als besonders negativ gelten! [1]
AAL-Systeme werden also nicht als potentielle Lösungen zur Befriedigung der Bedürfnisse wahrgenommen - maximal als Lösungen für spätere, technik-affinere Generationen. [2]

Weitere Gründe [3]:

  • Assistenzsysteme steigern die Qualität eines Basissystem, stellen selbst aber häufig kein Basissystem dar
  • Stigmatisierung führt dazu, dass der Erwerb so lange heraus gezögert wird, bis ein Unterstützungssystem unabdingbar ist, dann ist die Lern- und Finanzierungsbereitschaft allerdings gering -> Lifestyle-Faktoren sind also unbedingt zu berücksichtigen!

Ein neuer Begriff für AAL, Systemintegratoren, die die umfangreichen Erkenntnisse aus der Forschung, bzw. die daraus resultierenden Lösungen, in der Praxis implementieren und die Überwindung technischer und organisatorischer Interoperabilitäten können Ziele sein, um die Nachfrage am Markt für technische, alltagsunterstützende Systeme zu steigern.



[1] BMBF/VDE, Ambient Assisted Living - Ein Markt der Zukunft, S.21. VDE Verlag 2012
[2] Meyer, Mollenkopf, AAL in einer alternden Gesellschaft, VDE Verlag 2010
[3] vgl. BMBF/VDE, Ambient Assisted Living - Ein Markt der Zukunft, VDE Verlag 2012

2014-03-10

Das Igel-Prinzip

Jim Collins (im Interview) ist ein US-amerikanischer Managementexperte und stellt mit dem Igel-Prinzip ein Konzept auf, welches Unternehmungen langfristigen Erfolg sichern soll:

Folgende Fragen muss sich eine Unternehmung beantworten:
  • Worin können wir die Besten werden? (Und worin nicht?)
  • Was ist unser wirtschaftlicher Motor? (Womit verdienen wir unser Geld?)
  • Was ist unsere wahre Passion? (Wofür begeistern sich unsere Mitarbeiter?)

Eine Unternehmung sollte NUR in der Schnittmenge dieser drei Bereiche agieren. Auch attraktive Angebote sollten ausgeschlagen werden, wenn sich diese nicht in der Schnittmenge befinden.

Wichtig ist es auch, dabei immer der Realität ins Auge zu blicken und alle Entscheidungen auf Erfahrungen, Daten und Fakten basierend zu treffen.


2014-03-05

101 ganz persönliche Notizen: Notiz 001 "Risikomanagement"

Projektmanagement bedeutet hauptsächlich Risikomanagement. 

Hierzu gehört auch die Bewertung des Risikos.

Schwierig ist hierbei allerdings, die nötigen Informationen zur Risokobewertung von den Mitarbeitern vor allem rechtzeitig zu erhalten, um wiederum rechtzeitig mögliche auftretende Probleme erkennen zu können. Schließlich gibt keiner gerne zu, dass etwas nicht so läuft, wie es laufen sollte. Um diesem Problem zu entgehen, muss man eine Atmosphäre schaffen, welche Offenheit unterstützt.


2014-03-04

Gesundheit liegend

Gestern habe ich berichtet, dass man seinen Grundstein für ein langes und vor allem gesundes Leben nicht nur in frühen Jahren bereits bestimmen kann, sondern sogar muss.

Bewegungsmuffel aufgepasst:
Die Neuropsychologie weißt immer wieder darauf hin, dass Achtsamkeitsübungen, Meditation und Entspannung immens wichtig sind. Nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern z.B. auch für Kreativität, Aufmerksamkeit und Gelassenheit.

Bei regelmäßiger Medition ändert sich die Sturktur des Gehirnes. Diverse Studien zum Beispiel an der UCLA zeigen immer wieder, dass sich die Größe und die Leistungsfähigkeit des Gehirns mit Meditation und meditativen Tätigkeiten, wie Yoga oder Tai Chi, steigern lassen.

Wem das zu esoterisch ist: Mediation hat nicht zwingend etwas mit verknoteten Beinen und religiösen Mantras zu tun. Man kann auch aufrecht sitzend oder (wenn es kein Problem ist, wenn man einschläft) auch liegend meditieren. Dabei konzentriert man sich einfach auf seinen Atem. Ein und Aus. Das ist alles und für den Anfang reichen fünf Minuten am Tag. Ziel ist es hierbei nicht, in irgendwelche ferne Sphären zu entgleiten, sondern sich lediglich auf seinen Atem zu konzentrieren. Dies ist nämlich leichter gesagt als getan. Immer wenn die Gedanken abschweifen, dies am besten einfach hinnehmen, davongleiten lassen und dann wieder auf den Atem konzentrieren. Das ist eigentlich schon alles.


2014-03-03

Früh übt sich wer ein langes Leben leben will

In meinem aktuellen Projekt habe ich mich unter anderem auch sehr intensiv mit dem Thema Gesundheit auseinander gesetzt.

Hierbei bin ich auf die Tatsache gestoßen, dass man den Grundstein für eine gute Gesundheit im Alter bereits in den früheren Jahren legen muss. Ein bewegungsreiches Leben an der frischen Luft ist hier ein wesentlicher Grundbaustein. Man wird (statistisch) nicht nur älter und ist im Alter vor allem mobiler und geistig fitter - man sieht dabei auch noch sein Leben lang jünger aus!

Ideal ist es natürlich, wenn man die Bewegung in seinen Alltag integriert, also zum Beispiel Treppen steigt, statt Fahrstuhl fährt etc. Praktisch ist es auch, wenn man sein Sportprogramm gut in den Tagesablauf integriert bekommt. Von meiner alten Firma aus konnte ich zum Beispiel an der Alster und der Wandse entlang nach Hause joggen. Das war für mich die optimale Kombination von Workout und Heimweg zur optimalen Zeit. Ich konnte auf der einen Seite meine Arbeit Revue passieren lassen und mir einen Plan für den folgenden Tag zurechtlegen und auf der anderen Seite abschalten und mich auf meine Freizeit freuen.

Wenn man ins Rentenalter kommt, sind die gesundheitlichen Weichen also längst gestellt und man kann nicht mehr all zu viel daran schrauben. Aber Vorsicht: Mit "bewegungsreichem Leben" ist nicht das harte Triatlon Training in Kombination mit einer 65h Woche gemeint. Übertreibe es nicht. Diese Kombination treibt dich eher in den Burnout, als in ein langes Leben. 
30 Minuten zügiges Spazierengehen oder wildes Toben mit den Kindern im Garten sind hier eher der Schlüssel zum Erfolg. In den kommenden Tagen habe ich auch noch einen passenden Tipp zum Thema für Bewegungsmuffel.


2014-02-28

Vernetztes Wohnen im Quartier


oder: Was habe ich die letzen knapp zwei Jahre so gemacht

Ein Projekt zur zukunftsfähigen Versorgung älterer Menschen in Hamburg.

Wie können ältere Menschen in Hamburg lange selbstbestimmt in ihrer heimischen Umgebung leben? Diese Frage stelle ich mir zusammen mit einem Projektteam.

Denn, dass diese Frage immer wichtiger wird, ist im Anblick des Demographischen Wandels klar abzusehen. Die Kapazitäten der stationären Altenpflege werden in Hamburg schon 2025 nicht mehr ausreichen.

Mit intelligenten technischen Systemen und menschlicher Unterstützung kann jedoch ein geeignetes Wohnumfeld für ein selbstbestimmtes Leben in der vertrauten Nachbarschaft geschaffen werden. Wichtig ist uns hierbei, dass die Betonung auf der Unterstützung durch die Technik liegt:
Unser Ziel ist es nicht, den persönlichen Kontakt zwischen Menschen durch die Technik zu ersetzen. Aber die Technik kann Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Barrieren verringern und somit Menschen wieder zur sozialen Teilhabe und Teilgabe aktivieren.

Die offizielle Seite des Projekts: http://www.vernetztes-wohnen-hh.de/

2014-02-27

start 2.0

Vielleicht war es eine Vorahnung, als ich diesen Blog eingerichtet habe. start 2.0 habe ich ihn genannt.

Es ist erstaunlich. Ursprünglich hatte ich damit gerechnet, dass ich deutlich mehr bloggen werde, wenn ich an der Universität arbeite. Tatsächlich habe ich nun aber seit dem nicht einen einzigen Post verfasst. Woran mag das liegen? In der Anfangszeit sicherlich daran, dass ich noch nicht so recht wusste, ob und was ich über mein Projekt veröffentlichen kann/darf. Dann ist es irgendwie eingeschlafen. Daher jetzt dieser Post, um wieder etwas Leben in den Blog zu bringen.

start 2.0 wird jetzt also das Motto des Wiedereinstiegs!

2012-08-23

Usability-Tests mit Kindern durchführen 3: Der Abschluss

Mit Kindern kann die Methode des Lauten Denkens nicht wie bei Erwachsenen angewendet werden. Gründe hierfür sind:

  • Wortschatz
  • Schüchternheit
  • Angst etwas Falsches zu sagen
  • "Erwartungen" der Erwachsenen möchten erfüllt werden


Daher muss zum Auswerten der Testergebnisse sehr genau hingeschaut werden:

  • Um herauszufinden, wie sehr einem Kind ein Produkt oder Programm gefallen hat, muss unbedingt auf die Gestik und Mimik geachtet werden. Lächeln, Lachen und Vorbeugen geben positives Feedback, frowns, sighs, yawns und Abwenden sind negatives Feedback. Das Körpersprachen-Feedback ist aussagekräftiger, als das, was die Kinder sagen, da Kinder es den fragenden Erwachsenen in der Regel recht machen wollen.
  • Ältere Kinder können bereits die Software bewerten. Die Autoren von "Guidelines for Usability Testing with Children" schlagen eine vertikale Skala mit einem lachenden Smiley am oberen und einem weinenden Smiley am unteren Ende vor.
  • Diese Kinder freuen sich häufig auch, von ihren eigenen Ideen und Verbesserungsvorschlägen zu erzählen wenn sie danach gefragt werden.  

  • Nach dem Test sollte der Testleiter unbedingt noch mal betonen, wie wichtig dieser Test war und wie sehr der Proband ihnen geholfen hat.
  • Als Belohnung sollten neben Bezahlung auch Geschenke, wie Gutscheine, Spiele oder Bücher angeboten werden.


Usability-Tests mit Kindern durchführen 2: Der Test

Während der Testphase ist auf folgende Punkte zu achten:

  • Vorschul-Kinder sollten ein wenig Eingewöhnungszeit an den Computer bekommen. Der Testleiter könnte mit dem Finger auf den Monitor zeigen und das Kind bitten, mit der Maus an diese Stelle zu fahren.
  • Kinder sollten das Produkt in freier Exploration nutzen. Älteren Kindern können allerdings auch konkrete Aufgaben gestellt werden. Wichtig hierbei:
    • Einzelne Aufgaben müssen kleiner sein, als man sie erwachsenen Probanden stellen würde.
    • Der Testleiter muss sicherstellen, ob das Kind die Aufgabe auch wirklich verstanden hat...
    • ... und die Aufgabenstellung wiederholen, falls deutlich wird, dass das Kind diese vergessen hat.
  • Kinder sind es in der Regel gewohnt, neue Produkte nicht alleine, sondern gemeinsam mit Freunden, Geschwistern oder Eltern auszuprobieren. Daher stellen sie auch häufig Fragen. Der Testleiter muss auf diese Fragen mit geschickten Gegenfragen reagieren. Der Ball wird (in einem vernünftigen Rahmen) so lange hin und her gespielt, bis das Kind eine Vermutung äußert.
  • Der Testleiter sollte die Probanden nicht fragen, ob sie das Spiel (etc.) spielen wollen. Die Kinder könnten 'nein' sagen. Besser zB. "Wir machen jetzt ...".
  • Sollte das Kind unruhig und unkonzentriert werden, sollte eine kurze Trink-/Toilettenpause eingelegt werden.
  • Aufgaben sollten ion Form von konkreten Arbeitsanweisungen formuliert werden.
  • Die Reihenfolge der Tests sollte insbesondere bei Kindern pro Proband variieren, da sich hier die fehlende Konzentration am Ende der Session deutlich stärker bemerkbar macht.
  • Motivation beim Kind wird auch durch positives Feedback des Testleiters gefördert.

2012-08-17

Designing Games for Non-Gamers

Dennis Paiz-Ramirez, Sarah Chu, Allison Salmon, and Belinda Gutierrez in User Experience Magazine: Volume 10, Issue 4, 2011


Tutorials: Too Much or Not Enough?

They tested their prototype of a real life simulation game with gamers an non-gamers and a pattern began to emerge:
Ann, the more experienced gamer, was willing to explore; Betty [familiar with computers but with little video game experience] was hesitant to click on anything before confirming it was the right action. [...] We learned that the tutorial should be explicit about what players can do in the game and should explain what happens when a player performs a game action. We also need to allow users to skip the tutorial and explore the game if they feel comfortable doing so.
I think it is import to tell the user, that she can "skip the tutorial and explore the game [AND can] feel comfortable doing so". -- Whatever tell means in this context. -- Otherwise the user might not trust that she can explore it without reading through all the tutorial stuff.


Conventions: Is That Supposed to Mean Something?

They have grayed-out non-clickable buttons, but:
it wasn't enough to follow web standards, especially when the target audience has little familiarity with digital media.
So they decided to not display buttons until they are introduced.


Content: Missing the Point

Too many feature, that are not directly connected to the main goal of the game, distracted the user from the main goal. Also, the head-up display became overcomplicated.
Featuritis -- who does not know the problem, but everybody runs into it from time to time -- everybody!


2012-08-15

Wohnen der Zukunft

Interessant: Im November 2010 habe ich hier von meinem Besuch beim World Usability Day berichtet: WUD2010HH: Living Place Hamburg 

Zu dem Zeitpunkt war das Projekt Living Place Hamburg noch relativ frisch (gestartet im Januar 2009) und viele Ideen waren noch Ideen.

Jetzt ist die Modellwohnung der Zukunft schon ziemlich ausgereift und bewohnbar.
Ein Beitrag bei Galileo (ab etwa Minute 8:30) zeigt die Wohnung im Einsatz.

In meinem neuen Projekt "Vernetztes Wohnen im Quartier" planen wir, uns die Wohnung einmal anzuschauen - ich bin gespannt.